10 Cloverfield Lane: Kritik | WEEKEND-TIPP

10 CLOVERFIELD LANE / Psycho-Horror / ProSieben / 03.06. / 22:40 – 00:35

Michelle (Mary Elizabeth Winstead) sitzt im Bunker von Howard (John Goodman) fest. Und sie – wie auch wir – muss ihm glauben, dass die Welt über der Betondecke verseucht und lebensgefährlich ist. Nur so viel: Es gibt noch eine dritte Person im Gewölbe: Emmet (John Gallagher jr.). Aber auch er weiß nicht, ob er alles glauben kann, was der Besitzer des Schutzraums ihm erzählt.

10 CLOVERFIELD LANE ist ein smartes und unterschwellig anspannendes Kammerspiel, das immer wieder mit den Erwartungen des Zuschauers spielt. Was ist wahr? Kann man Howard trauen? Was sind das für Geräusche, die von oben erklingen? Diese Fragen, die daraus resultierende Ungewissheit und geschickt platzierte Schockmomente fesseln an Sitz und Film. Unterm Strich: 10 CLOVERFIELD LANE ist ein Bunkerspiel, das schön drückt und dich durch den Erwartungs-Fleischwolf dreht. Und das Allerwichtigste: Schröck gefällt der Film besser als „Cloverfield“ (2008).

Fun Fact zu 10 CLOVERFIELD LANE

Der Name der Tankstelle, an der Michelle zum Auftanken anhält, lautet „Kelvin“. Was ein sogenanntes „Easter Egg” von Produzent J. J. Abrams ist, von denen er ja gerne welche in seinen Filmen „versteckt“. In dem Fall handelt es sich um den Namen seines Großvaters Henry Kelvin, der in Abrams’ Kindheit und Jugend großen (und offenbar einen sehr guten) Einfluss auf seinen Enkel hatte.

Filmdaten: 10 CLOVERFIELD LANE

10 CLOVERFIELD LANE
Genre: Sci-Fi, Thriller
Darsteller: Mary Elizabeth Winstead, John Goodman, John Gallagher jr.
Regie: Dan Trachtenberg
Kinostart: 31.03.2016

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