Der Grinch: Kritik | FRISCHE FILME

Am 29. November 2018 erscheint DER GRINCH in den deutschen Kinos und ist damit die dritte Verfilmung der Romanvorlage „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“. 1957 veröffentlichte Dr. Seuss das Kinderbuch im Verlag Random House und möchte durch die Geschichte das Konsumverhalten zu Weihnachten kritisieren. Inzwischen zählt das Buch zu den 100 erfolgreichsten Kinderbüchern in den USA.

DER GRINCH von 1966 und 2000

1966 wurde die Geschichte das erste Mal von Chuck Jones als Zeichentrickfilm umgesetzt und wird seit dieser Zeit jedes Jahr zu Weihnachten in Amerika ausgestrahlt. Boris Karloff leiht in der ersten Verfilmung dem Grinch seine Stimme. 2000, in der Realverfilmung, war es Jim Carrey – der den Grinch selbst auch verkörperte. 18 Jahre später findet sich mit DER GRINCH dieses Mal ein Animationsfilm auf der großen Leinwand und niemand anderes als Benedict Cumberbatch (unter anderem DOCTOR STRANGE) sorgt für die Stimme des grünen Miesepeters.

DER GRINCH von 2018

In der deutschen Fassung übernimmt Otto Waalkes (unter anderem OTTO – DER FILM, 7 ZWERGE – MÄNNER ALLEIN IM WALD) dagegen die Synchronstimme und das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Das liegt aber nicht daran, dass er die Aufgabe nicht erfolgreich meistert. Im Gegenteil, Ottos Stimme ist unverkennbar und darum muss man auch sofort an ihn und seine Rolle aus ICE AGE denken. Nach wenigen Minuten hat die Geschichte einen dann aber in ihren weihnachtlichen Bann gezogen.

DER GRINCH und Weihnachten

In jeder der drei Verfilmungen ist die Geschichte gleich und auch schnell erzählt: Der Grinch lebt mit seinem treuen Hund Max oberhalb des Dörfchens Whoville alleine in einer Höhle. Er hasst Weihnachten und setzt alles daran, dass auch niemand sonst Freude an dem Feiertag hat. Umso schmerzhafter ist es, dass gerade die Einwohner von Whoville das Fest über alles Lieben. Die einzige Lösung: Weihnachten stehlen!

Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist die Version von 2018 wesentlich freundlicher und selbst der Zeichentrickfilm kommt nicht an das stets bunte Szenenbild heran. Obwohl DER GRINCH stets grimmig schaut und keine Freude zulässt, ist hier doch von Beginn an klar, dass er ein herzensguter Grinch ist. Er lässt seinen Hund Max mit in seinem Bett schlafen und im Verlaufe der Geschichte findet er auch noch andere Weggefährten, die er schnell in sein vermeintlich kaltes Herz lässt. Die Verfilmung ist definitiv etwas für die ganze Familie und besonders etwas für die Kleinen.

Zu keiner Zeit wird der Film tragisch oder gar tatsächlich düster. DER GRINCH hat an den passenden Stellen Witz und ist durchzogen von Charme. Es ist einfach der perfekte, kleine Film, um in Weihnachtsstimmung zu kommen und obendrauf gibt es noch einen sehr gelungenen Soundtrack.

Filmdaten: DER GRINCH

DER GRINCH
Originaltitel: The Grinch
Genre: Animation, Komödie
Regie: Scott Mosier, Yarrow Cheney
Stimmen: Benedict Cumberbatch, Cameron Seely, Pharrell Williams, Kenan Thompson
Stimmen (deutsche Fassung): Otto Waalkes, Xara Eich, Alexander Doering, Natascha Geisler
Veröffentlichung: 29.11.19

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Der Grinch

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