Emmy Awards 2018: 112 Nominierungen für Netflix | ELMARS HOLLYWOOD

Am 17. September finden in Los Angeles die Emmy Awards 2018 statt. Die Nominierungen sorgen für reichlich Gesprächsstoff in Hollywood.

Lange Zeit verliefen die Grenzen in Hollywood starr: Die Filmakademie verlieh die Oscars, die TV-Akademie die Emmys. Vor einigen Jahren wurden die Karten allerdings neu gemischt: Nach langen Diskussionen fiel der Entschluss, bei der Verleihung der Emmys nicht nur Fernsehproduktionen, sondern auch Formate von Streaming-Diensten zu berücksichtigen. Wenig verwunderlich. Schließlich gewinnt neben unter anderem Amazon Prime Video oder Hulu vor allem Netflix kontinuierlich an Popularität.

Emmy Awards 2018: Netflix überholt HBO bei den Nominierungen

Die Zahlen sprechen für sich: 2015 heimste der Streaming-Dienst 34 Emmy-Nominierungen ein, 2016 waren es schon 54 und 2017 stolze 91. Und 2018? Übertrumpft Netflix mit 112 Nominierungen erstmals HBO (unter anderem GAME OF THRONES, WESTWORLD): Der seit 17 Jahren unangefochtene Spitzenreiter reiht sich in diesem Jahr mit „nur“ 108 Nominierungen knapp hinter der Streaming-Fraktion auf Platz zwei in der Nominiertenliste ein.

Dass Nominierungen nicht alles sind, zeigte zuletzt die Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Wie aber wird das Ergebnis am 17. September ausfallen, wenn in Los Angeles die Emmy Awards 2018 verliehen werden? Wird HBO zukünftig seinem „Qualität vor Quantität“-Motto untreu werden müssen, um mit Veröffentlichungsmaschinen wie Netflix konkurrieren zu können? Oder wird der Siegeszug der Streaming-Dienste über traditionelle TV-Anbieter fortgeführt werden? FredCarpets Hollywood-Korrespondent Elmar Biebl lässt euch im Video an seinen Gedanken teilhaben!

Fun Fact: Emmy Awards 2018

Warum heißen die Emmys eigentlich Emmys? Die Bezeichnung der begehrten Statuen basiert auf der „image-orthicon camera tube“. Dabei handelt es sich um eine Röhre, die in Fernsehkameras Verwendung findet und den Spitznamen „Immy“ trägt. Da der Designer der Statue seine Frau als Modell verwendet hatte, entschied man sich dazu, den Namen in „Emmy“ anzupassen und somit den Oscars ein weibliches Pendant entgegenzustellen.

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