Tag: Tom Hardy

KINO TO GO | 83 | Taboo, Vampire Nation – Badlands, Vaiana – Das Paradies hat einen Haken

Steven Gätjens Heimkino-Empfehlungen am 18.04.2017

Tom Hardy begeistert uns im Historien-;Mystery-Drama TABOO. Disney fasziniert uns mit ihrem neuesten Prinzesinnen-Abenteuer VAIANA. Und VAMPIRE NATION – BADLANDS bietet uns einen soliden Endzeit-Vampir-Western. Steven Gätjen hat wieder neue DVD- und Blu-ray-Tipps fĂĽr uns:

MEHR ->

KINO TO GO | 83 – 1 | Taboo

TABOO hat uns von der 1. Minute gepackt. afür sorgt der enorme Aufwand der in Kulissen, Kostüme und Konzept der Serie geflossen ist. Dafür sorgt die Optik, die aus diesem dreckig, grau-braunen London immer wieder Postkarten-Motive zaubert. Dafür sorgt die Geschichte, die sich zwar etwas langsamer entspinnt, aber ihre Intrigen, Pläne und Wendungen wohl dosiert einsetzt. Und dafür sorgen so tolle Darsteller wie Jonathan Pryce als herrlich fieser East India-Kommandeur, David Hayman als verzweifelter Diener oder eine hässliche Franka Potente als Puff-Mutter.

MEHR ->

WEEKEND TIPPS | 24.03. – 26.03.2017

Weekend Tipps

  • OPERATION: KINGDOM / Actionthriller
  • WARRIOR / Drama
  • DE PALMA / Dokumentation

Mit OPERATION: KINGDOM empfehlen wir am Freitag einen superspannenden Thriller ĂĽber ein FBI-Ermittlerteam, das die Drahtzieher eines Terroranschlags in Saudi-Arabien jagt. Mit WARRIOR könnt ihr am Samstag einer des besten Boxfilme sehen. Und die Doku DE PALMA ehrt am Sonntag einen Wegbereiter des “New Hollywood” und gleichzeitig einer der besten Regisseure der Welt, Brian De Palma. Zu allen WEEKEND TIPPS geht’s hier entlang:

WEEKEND TIPPS | 25.03.2017 | Warrior

Weekend Tipps

  • WARRIOR / Drama

WARRIOR / Drama / Sat.1 / 25.03. / 00:30 – 03:50

Von der Kritik hochgelobtes Sportler-, nein eigentlich eher Familien-Drama, in dem die zwei bitter verfeindeten Brüder Tommy und Brendan Conlon (mehr als überzeugend: Tom Hardy und Joel Edgerton) in einem formidablen Showdown bei einem Mixed-Martial-Arts-Weltmeisterschaftsturnier aufeinanderprallen, bei dem es für jeden der beiden um so viel mehr geht als nur um den sportlichen Triumph. Für den einen dreht’s sich darum, seine versehrtes Ego und seine angeknackste Männlichkeit zu heilen. Für den anderen gilt es schlicht und einfach, durch den Sieg sein eigenes und damit natürlich auch das Überleben seiner Familie sicherzustellen. „Das ist einer der seltenen Kampfsportfilme, in denen man nicht will, dass auch nur irgendeiner der Kämpfer verliert“, schrieb Robert Ebert 2011 in der Chicago Sun-Times. Nur… wir wissen ja alle, dass das dann doch nicht geht. Regisseur Gavin O’Connor entschädigt uns dafür mit einem abgrundtiefen Blick hinter die Kulissen zweier geprügelter Seelen – eigentlich sogar dreier, wenn man die von Vater Paddy Conlon (Nick Nolte – für seine Darstellung mit einer Oscar-Nominierung belohnt) dazurechnet.

Fun Fact: Sechs Wochen dauerte der Dreh der großartigen Kampfszenen, die – natürlich! – den eine oder anderen Tribut forderten. So riss sich Joel Edgerton das Innenband am Knie; Tom Hardy beklagte schlussendlich einen gebrochenen Zeh, außerdem mehrere gebrochene Rippen und einen gebrochenen Finger.