The Fighter: Kritik | WEEKEND-TIPP

THE FIGHTER / Drama / Servus TV / 09.06. / 20:15 – 22:20

Mickey Ward (Mark Wahlberg) hat sich in seinem Leben schon einiges erarbeitet, aber weit gebracht hat er es trotzdem nie. Auch nicht als Boxer. Was mit daran liegen mag, dass er bislang immer von seinem Halbbruder Dicky Eklund (Christian Bale) trainiert wurde. Der war zwar mal Profi. Und auch kein so schlechter. Jetzt hat er aber in erster Linie ein dickes Drogenproblem. Dazu wird Mickey auch noch von seiner Mutter und „Managerin“ Alice (Melissa Leo) drangsaliert. All das ist also eher nicht besonders förderlich für den zwar bemühten, aber erfolglosen Boxer. Das ändert sich, als eine Frau in Mickeys Leben tritt (Amy Adams), die ihn davon überzeugt, dass sich nie etwas ändern wird, wenn er es nicht schafft, sich von seinen Familienbanden zu lösen …

Tolles Boxer-Drama. Wunderbar gespielt von Christian Bale und Melissa Leo – die beide 2011 mit je einem Oscar und einem Golden Globe als bester Nebendarsteller und beste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurden. Tolles Porträt. Toll gefilmt. Auch die Boxsezenen sind echt gut in Szene gesetzt. Heißer Tipp von Schröck: In der Mitte des Films gibt’s einen richtig rührenden Monolog von Christian Bale, der deutlich macht, wie kaputt die Figur Dicky Eklund eigentlich ist. “Großartig. Wirklich, wirklich gut”, sagt Schröck.

Fun Fact zu THE FIGHTER

Micky „Irish“ Ward (im Film wird die Schreibweise „Mickey“ gebraucht) kann im richtigen Leben auf eine bewegte Ring-Karriere mit zahllosen Höhen und Tiefen zurückblicken. Berühmt wurde Ward vor allem durch seine außergewöhnlichen Nehmerqualitäten und seinen wirkungsvollen linken Körperhaken. Sein letzter Profikampf im Juni 2003 wurde vom „Ring Magazine“ zum Kampf des Jahres gewählt.

Filmdaten: THE FIGHTER

THE FIGHTER
Genre: Biografie, Drama
Darsteller: Mark Wahlberg, Christian Bale, Amy Adams
Regie: David O. Russell
Kinostart: 07.04.2011

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte dir auch gefallen