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UP IN THE AIR – Plot:
Ryan Bingham (George Clooney) ist von Berufs wegen der Überbringer schlechter Nachrichten. Ryan ist nämlich derjenige, der anderen Leuten in einer Firma sagen muss, dass sie gefeuert sind, ohne dass deren Arbeitgeber sich selbst die Finger schmutzig machen muss. Auf diese Weise reist er pausenlos kreuz und quer durch Amerika und sammelt auf die Weise Flugmeilen, wie andere Menschen Flaschenpfand. Eines Tages kriegt Ryan eine junge Assistentin (Anna Kendrick) an die Seite gestellt und verliebt sich auf seinen Business-Trips auch noch in eine Frau (Vera Farmiga), die in ähnlichen Schemata und Kategorien denkt wie er selbst.
UP IN THE AIR – Review:
Tragikomödie von Jason Reitman, die eigentlich sein erster Film werden sollte. Andere Projekte führten dann aber dazu, dass er den Film erst 2009 realisieren konnte, zu einem Zeitpunkt, als sich Amerika in einer wirtschaftlichen Rezession befand – was natürlich den „Ton“ des Films beeinflusste. Daniel Schröckert: „UP IN THE AIR ist ein schöner Film, ein lustiger Film und teilweise auch ein bissiger Film, der hinter diese kalten Businesswelten blickt, der sich darüber lustig macht und aber auch schmerzhaft-lustige Momente hervorruft. Wenn man aber genau hinschaut, erkennt man, was das auch für ein trauriger Film ist, beziehungsweise was das für eine traurige Welt ist, in der der Film spielt. George Clooney macht’s wieder großartig. Aber auch Anna Kendrick als seine Assistentin und Vera Farmiga finde ich beide sehr, sehr gut besetzt und von sehr guten Leistungen geprägt. Schönes Ding. Ich gucke mir UP IN THE AIR immer wieder gerne an. Also ich muss schon sagen: Jason Reitman, der Regisseur, der Sohn von Ivan Reitman, dem GHOSTBUSTERS-Regisseur, der hat gute Filme gemacht. Aber persönlich ist der leider… ich habe den einmal oder zweimal erleben dürfen… persönlich ist der Mensch leider ein bisschen neben der Spur. Möchte ich jetzt mal so behaupten. Was mein Eindruck war von den Malen, wo ich ihn gesehen habe.“
UP IN THE AIR – Trivia:
Bei vielen der „Entlassenen“ im Film handelt es sich nicht um Schauspieler, sondern um Menschen, die tatsächlich erst vor kurzem ihren Job verloren hatten. Die Filmemacher schalteten zu dem Zweck in St. Louis und Detroit Inserate, in denen sie vorgaben, einen Film zu drehen, der die Auswirkungen der Rezession dokumentieren solle. Als die Leute dann zum Dreh erschienen, wurden sie gebeten, in der Kamera die Person zu sehen, die sie gefeuert hatte, und wieder so zu reagieren, wie sie es bei ihrem echten Rausschmiss getan hatten und dieser Person vielleicht jetzt das zu sagen, was sie zuvor eigentlich schon gerne gesagt hätten. Ihr könnt die echten Entlassenen übrigens leicht von den Schauspielern unterscheiden: Es sind die, die keine richtige Dialoge mit George Clooney oder Anna Kendrick führen.
Filminfo:
UP IN THE AIR
Originaltitel: Up in the Air (2009)
Genre: Drama, Komödie, Romanze
Lauflänge: 109 Minuten
Cast: George Clooney, Vera Farmiga, Anna Kendrick, Jason Bateman, J.K. Simmons, Amy Morton
Regie: Jason Reitman
Drehbuch: Walter Kirn, Jason Reitman, Sheldon Turner
Kinostart: 4.2.2010
DVD-/Blu-ray-Release: 4.6.2010
Streaming: Diverse VoD-Anbieter
Mehr George Clooney im TV:
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