V wie Vendetta: Kritik | WEEKEND-TIPP

V WIE VENDETTA / Sci-Fi-Thriller-Drama / ProSieben / 08.06. / 22:40 – 01:10

Die Verfilmung des Comics von Alan Moore spielt in einem orwellschen Staatsgebilde, dessen Gesellschaft von einem totalitären Regime regiert – oder besser: beherrscht – wird. Dem Bösen trotzt ein einziger Mann mit einer Guy-Fawkes-Maske: V. Als Terrorist versucht er, das Regime, das Unrechtssystem, zu stürzen. Unterstützung erfährt er durch eine junge Frau, die ihn nach einer missglückten Aktion aus misslicher Lage rettet: Evey, die als brave Beamtin bislang immer versucht hatte, mit der Welle zu schwimmen, die jetzt aber doch erkannt hat, dass es an der Zeit ist, etwas zu unternehmen.

Okay. Mitunter ist V WIE VENDETTA vielleicht etwas zu plakativ. Aber allein Hugo Weaving als V, Natalie Portman als Evey und John Hurt als fieser Tyrann sowie Kanzler Sutler und die ganze Optik sind wirklich cool. Auch die Aufmarschszene am Ende – alles echt schön in Szene gesetzt. Was es nicht gibt: wirklich viele Action-Szenen. Aber die enthaltenen sind wirklich gut.

Fun Fact zu V WIE VENDETTA

Ein bisschen Bildung: Guy Fawkes war ein katholischer Offizier des Königreichs England, der am 5. November 1605 versuchte, das Parlament und den amtierenden König in die Luft zu jagen. Der Versuch ging schief, aber dank ihm mussten wir in der Schule alle den folgenden Kinderreim auswendig lernen:
“Remember, remember
the Fifth of November
Gunpowder, treason and plot;
I see no reason
why gunpowder treason
Should ever be forgot.”

Zuletzt war die Maske Sinnbild der Occupy-Wall-Street-Bewegung und Symbol des Web-Kollektivs „Anonymous“.

Filmdaten: V WIE VENDETTA

V WIE VENDETTA
Originaltitel: V for Vendetta
Genre: Sci-Fi, Action, Fantasy
Darsteller: Natalie Portman, Hugo Weaving, Stephen Rea
Regie: James McTeigue
Kinostart: 16.03.2006

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