Wild Wild Country Kritik: So toll trieb es die rosarote Bubble I STREAMBAR

Hallo Freds!

WILD WILD COUNTRY hätte wirklich das Zeug zu einer wahnwitzigen Komödie – aber es handelt sich nun mal um eine Doku-Serie. Was mal wieder beweist, dass die Realität oft die besten Geschichten ausspuckt. Und darum geht es: Der indische Guru Bhagwan Shree Rajneesh (eigentlich Chandra Mohan Jain – und ab 1989 Osho) siedelt in den 1980er-Jahren in die Wüste Oregons über und gründet mitten in der Pampa eine eigene Stadt für seine Anhänger, die Sannyassins. Aus ihnen will er mit Hilfe von esoterischen Ritualen neue Menschen machen, die Liebe und Frieden großschreiben.
Bis hierhin erwischt man sich manchmal dabei, selbst zu der harmonischen, rosaroten Blase gehören zu wollen. Allerdings kippt die Stimmung, als die ursprünglichen Einwohner und Behörden von Wasco County zunehmend weniger mit den Nackedei-Happenings der Sannyassins anfangen können. Ein absurder Konflikt schaukelt sich hoch, bis Bhagwan schließlich die USA verlassen muss.
Die Regie-Gebrüder Chapman und Maclain Way (UNTOLD, THE BATTERED BASTARDS OF BASEBALL) haben aus 300 Stunden Archivmaterial und schlau geführten Interviews mit den Beteiligten von damals sechs Folgen gezaubert, die nicht nur unterhalten und einem manchmal den Mund offenstehen lassen, sondern auch ein Spiegelbild von aktuellen gesellschaftlichen Problemen sind. Absolute Guck-Empfehlung!

Meint eure Sandra Rieß

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Serieninfo:

WILD WILD COUNTRY
Originaltitel: Wild Wild Country (2018)
Genre: Dokumentation, Krimi
Cast: Ma Anand Sheela, Osho, Philip Toelkes, Jane Stork, George Meredith, Jon Bowerman
Von: Maclain Way, Chapman Way
Streambar: Netflix

 

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