I, Tonya Review: Margot Robbie als Eishexe | WEEKEND-TIPP

I, TONYA / Drama / RTL ZWEI / 28.02. / 20:15 – 22:35

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I, TONYA Plot

Gelegenheiten, um berühmt zu werden, hat Tonya Harding (Margot Robbie, Mckenna Grace und – in ganz jung – Maizie Smith) eigentlich einige. 1991 wird sie US-Eislaufmeisterin – nachdem ihr im Wettbewerb als eine der Ersten der dreifache Axel gelungen ist. Bei der anschließenden Weltmeisterschaft steht sie als Zweite auf dem – erstmals mit drei US-Sportlerinnen besetzten – Siegertreppchen. Dass sie schließlich erst 1994 wirklich Berühmtheit erlangt, verdankt Tonya aber nicht dem Axel, sondern ihrem Ehemann Jeff Gillooly (Sebastian Stan), ihrem selbsternannten Bodyguard Shawn Eckhardt (Paul Walter Hauser) und dem Handlanger Shane Stant (Ricky Russert). Letzteren engagieren Gillooly und Eckhardt, um Tonyas Hauptkonkurrentin im Kampf um die Meisterschaft und einen Startplatz bei den Olympischen Spielen auszuschalten: Nancy Kerrigan (Caitlin Carver). Das fiese Attentat mit der Eisenstange ist bis heute einer der größten Skandale der Sportgeschichte …

I, TONYA Review

Wie es zu diesem die gesamte Öffentlichkeit erregenden Vorfall kommen konnte, will Regisseur Craig Gillespie in I, TONYA ergründen, erklären und vor allem humorvoll bebildern. Der Film stellt eine Mischung aus Mockumentary, Dokutainment, Biopic und AMERICAN HUSTLE dar. Gillespie bedient sich dabei solcher Stilmittel wie Interviews mit allen Beteiligten, die er wiederum mit Polizeiprotokollen verknüpft; zudem lässt er seine Protagonisten in Richtung der vierten Wand sprechen. Dazu ist die ganze Geschichte so abstrus, dass man eigentlich kaum glauben kann, was man da zu hören und sehen bekommt. Daniel Schröckert: „Mein erster Gedanke nach dem Kinobesuch: ‚Das kann man gar nicht alles erfinden, irgendetwas muss stimmen.‘ Das ist zum Teil richtig, richtig witzig, pechschwarz, bitterböse und bitterkomisch – und gleichzeitig zum Heulen.“ Auch wenn I, TONYA natürlich eine bestimmte Position einnimmt, überlässt Craig Gillespie es weitestgehend den Zuschauern, ob sie das Ganze nun gut oder schlecht und verurteilenswert finden. Ansonsten: Margot Robbie ist als Tonya Harding! Schröck: „Und Allison Janney als Tonyas Mutter habe ich so gefeiert! Sie ist wahrscheinlich eine der miesesten Filmmütter seit Mo’Nique in PRECIOUS.“

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I, TONYA Trivia

Allison Janney, die für ihre Darstellung der exzentrischen Eiskunstlauf-Mutter LaVona Golden 2018 jeweils mit einem Oscar und einem Golden Globe als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde, war als Kind und junges Mädchen tatsächlich Eiskunstläuferin. Nach einem Unfall als 17-Jährige, bei dem sie sich an einer Glastür verletzte und beinahe ihr Bein verloren hätte, war es mit dem Sport allerdings endgültig vorbei. Für ihren preisgekrönten Auftritt benötigte Allison Janney übrigens nur acht Drehtage.

Neben zahlreichen Nominierungen in der Award Season 2018 – unter anderem auch als Bester Film und für die Beste Regie – waren bei den Academy Awards neben Janney außerdem noch Margot Robbie als Beste Hauptdarstellerin und Tatiana S. Riegel für den Besten Schnitt nominiert.

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I, TONYA Filminfo

I, TONYA
Originaltitel:
Genre: Drama, Biografie, Komödie
Darsteller: Margot Robbie, Sebastian Stan, Allison Janney, Bobby Cannavale
Regie: Craig Gillespie
Kinostart: 22.3.2018
DVD-/Blu-ray-Release: 24.8.2018
Streambar: Netflix; diverse VoD-Anbieter

 

 

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