WEEKEND TIPPS | 18.03.2017 | Drive, Ein ganz gewöhnlicher Dieb

DRIVE / Thriller / MDR / 19.03. / 00:30 – 02:00

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Selbst bei “La La Land” sitzt er anfangs hinterm Lenkrad: Ryan Gosling + Auto = Scheint irgendwie zu passen. In „Drive“ (bitte bloß nicht mit „Driver“ verwechseln!) mimt er den besten Stuntfahrer, den Hollywood aufzubieten hat. Fahren kann er also. Und er kann schweigen. Also verbindet er die eine Eigenschaft mit der anderen, und „arbeitet“ nachts als Fluchtwagenfahrer bei Diebstählen und Raubüberfällen. Ergo: Fahren wie der Teufel. Schweigen wie ein Grab. Und noch nicht mal einen Namen, den der Falsche aufschnappen könnte. Nur „Driver“. Sonst nichts. Eigentlich könnte es ewig so weiter gehen. Wenn da nicht immer noch die verfluchte Liebe wäre: Driver verliebt sich in die Nachbarin. Und zack… sind die Probleme da. Ach so, ja: Wir schwören – hier bekommt ihr garantiert den echten Ryan Gosling zu sehen! Womit DER Gag jetzt dann auch abgehakt wäre…

Fun Fact: Noch was zum Thema Fahren: Den 73’er Chevy Malibu, den Gosling im Film fährt, restaurierte er während der Vorbereitungen auf seine Rolle höchstpersönlich. Und auch noch was zum Thema Nicht-Reden: Im ganzen Film, während insgesamt 100 Minuten, kommt der Driver auf nicht mehr als 116 Textpassagen mit nicht mehr als 891 Wörtern. Und jetzt: Pssst!

EIN GANZ GEWÖHNLICHER DIEB / Krimikomödie / ARD – Das Erste / 19.03. / 01:45 – 03:13

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Eben war er noch in „Sieben” (22:50 h/Sat.1) ein sich an den biblischen Todsünden orientierender Serienkiller – und nun auf einmal „Ein ganz gewöhnlicher Dieb“. Kevin Spacey als – quasi – irischer Volksheld Michael Lynch. Der ist Kopf einer Dubliner Verbrecherbande und als solcher so genial, seine Raubzüge und Überfälle so durchdacht, dass er die Polizei regelmässig wie vollkommene Trottel dastehen lässt. Dazu kommt, dass Lynch es – grob gesagt – stets den Großen nimmt… und den Kleinen, wenn, dann höchstens mal gibt. Wobei das mit den Großen Spaß macht, aber auch ins Auge gehen kann, sofern man sich mit den Falschen anlegt: Als sich Lynch & Co. nämlich einen Goldtransport unter den Nagel reißen, treten sie ungewollt der mächtigen IRA auf die Füße. In weiteren Rollen: Colin Farrell als Lynch–Kumpane Alec und Christoph Waltz als holländischer Hehler Peter.

Fun Fact: Beim Titel fängt’s mal wieder an. Der lautet im Original nämlich „Ordinary Decent Criminal“… was mit den „(Für) Gewöhnlich (ein) anständiger Krimineller“ den Nagel natürlich viel genauer auf den Kopf trifft. Die Figur des Michael Lynch ist angelehnt an den real (bis 1994… da wurde er erschossen) existierenden Ganoven Martin Cahill, dessen Leben offenbar so spannend war, dass sich gleich zwei Filmfirmen um den Stoff stritten. Am Ende gab’s zwei Filme: Zum einen John Boorman’s – mehr einem Biopic gleichend – „Der General“, auch bekannt als „Der Meisterdieb von Dublin“. Und dann eben die viel freier inszenierte Version von Thaddeus O’Sullivan.

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Ein ganz gewöhnlicher Dieb

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***DRIVE
Genre: Crime, Drama
Darsteller: Ryan Gosling, Carey Mulligan, Bryan Cranston
Regie: Nicolas Winding Refn
Kinostart: 26. Januar 2012

***EIN GANZ GEWÖHNLICHER DIEB
Genre: Comedy, Crime
Darsteller: Kevin Spacey, Linda Fiorentino, Peter Mullan
Regie: Thaddeus O’Sullivan
Kinostart: 04. Mai 2000

 

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