Detroit: Black Lives Matter | WEEKEND-TIPP

DETROIT / Thriller / arte / 27.09. / 20:15 – 22:35

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DETROIT Plot

Detroit im Sommer 1967. Überall in den Vereinigten Staaten ist die Stimmung auf dem Siedepunkt, kochen soziale und politische Probleme hoch, machen sich die jahrelange Unterdrückung und Ungleichbehandlung ethnischer Randgruppen in Unruhen Luft. Besonders in den großen Städten – so eben auch in Detroit – eskaliert die Lage. Als aus dem Algiers-Hotel Schüsse gemeldet werden, ist die ohnehin nervöse Polizei sofort mit einem Großaufgebot zur Stelle. Und geht gegen die Personen im Hotel – viele von ihnen Afroamerikaner – in einer solchermaßen brachialen, brutalen und menschenverachtenden Weise vor, dass das Geschehen im Hotel und im unmittelbaren Umfeld schon bald komplett aus dem Ruder läuft.

DETROIT Review

Ein Film, wie er nach den jüngeren Ereignissen in den USA aktueller kaum sein kann. Kathryn Bigelow bedient sich einer ähnlichen Erzählweise wie schon bei TÖDLICHES KOMMANDO – THE HURT LOCKER und ZERO DARK THIRTY, wo die Oscar-Preisträgerin auch auf die klassische Drei-Akt-Struktur verzichtet, sondern mehrere parallele Handlungsstränge aufbaut, die sie dann erst im Verlauf mehr und mehr miteinander verknüpft. Was nicht jedermanns Sache ist. Schröck: „Ungeachtet dessen ist DETROIT für mich ein echt guter Tatsachen-Thriller. Man riecht den Schweiß. Man riecht die Angst. Man fühlt die Hitze. Und den Hass. Und das völlige Fehlen von Mitgefühl in diesem Moment. Das ist alles so niederschmetternd und bedrückend. Man verzweifelt ob der Situation. Man verzweifelt ob der Schicksale, die da gezeigt werden. Man wünscht sich einfach, dass so etwas nicht mehr passiert.“ Genau das erreicht Kathryn Bigelow – auch dank ihrer beiden Darsteller John Boyega und Will Poulter.

DETROIT Trivia

Was einen den Schweiß und die Angst riechen lässt, liegt vor allem an der Kameraarbeit von DoP Barry Ackroyd. Kathryn Bigelow lässt ihn zeitweise drei oder vier Kameras einsetzen, die sich ständig um die Darsteller herumbewegen. Deswegen wurde auch immer das komplette Set ausgeleuchtet, um den Agierenden maximalen Freiraum zu geben. Der Hintersinn: So wenige Einstellungen, so wenige Wiederholungen wie möglich, um die Emotionen der Schauspieler auch so echt und roh wie möglich einfangen zu können. Das gelang schließlich so gut, dass sich die Darsteller jeweils zu Beginn und am Ende der Drehtage umarmten, um damit klarzumachen, dass sie ungeachtet ihrer Rollen immer noch Kollegen oder Freunde waren. Der größte Teil des Films und alle Szenen im Algiers wurden übrigens in chronologischer Reihenfolge gedreht.

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DETROIT Filminfo

DETROIT
Originaltitel: Detroit
Genre: Drama, Thriller
Darsteller: John Boyega, Will Poulter, Algee Smith, Jacob Latimore, Kaitlyn Dever
Regie: Kathryn Bigelow
Kinostart: 23.11.2017
DVD-/Blu-ray-Release: 05.04.2018
Streambar: kein Flatrate-Anbieter

 

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