WEEKEND TIPPS 11.03.2016

BE COOL – JEDER IST AUF DER SUCHE NACH DEM NÄCHSTEN GROSSEN HIT / Komödie / ZDFneo / 11.03. / 20:15 – 22:00

Seit „Pulp Fiction“ lieben wir Uma Thurman und John Travolta. Letzterer wiederum war schon als Chili Palmer in „Schnappt Shorty“ ein Genuss. Insgesamt also die besten Voraussetzungen, um auch die „Schnappt Shorty“-Fortsetzung in vollen Zügen genießen zu können. Zumal hier Uma als Edie wieder zu John in der Rolle von Chili stösst, um mit dem im Filmbusiness Gescheiterten nunmehr in Musikgeschäft einzusteigen. Klingt ein bisschen durcheinander? Ist auch ein bisschen durcheinander. Aber herrlich durcheinander!

Fun Fact: Kleiner Cameo-Auftritt am Rande – als Linda Moon ihren Gast-Gig beim Aerosmith-Konzert hat, stehen Bestseller-Autor Dan Brown („Sakrileg“, „Illuminati“…) und seine Frau Blythe in der ersten Reihe.

NACHTFALKEN / Action / ARD – Das Erste / 11.03. / 01:15 – 02:53

Sylvester Stallone war nicht immer nur Rocky und Rambo. Von seinen anderen Auftritten kann man zwar einiges getrost vergessen – einiges wurde aber leider auch zu Unrecht vergessen. So wie dieser Großstadtbullen-Thriller, bei dem Sly und Billy Dee Williams zwei New Yorker Cops spielen, die so gut sind, dass sie sogar von einer Spezialeinheit zur Hilfe gerufen werden als es darum geht, einen Top-Terroristen und seine hübsche Komplizin von weiteren Untaten abzuhalten.

Fun Fact: Alle Stunts wurden von Sylvester Stallone selbst übernommen. O-Ton Sly: “Hanging from the cable car was probably one of the more dangerous stunts I was asked to perform because it was untested and I was asked to hold a folding Gerber knife in my left hand so if the cable were to snap, and I survived the 230 foot fall into the East River with its ice cold 8 mile an hour current, I could cut myself free from the harness because the cable when stretched out weighed more than 300 lbs. I tell you this because it’s so stupid to believe that I would survive hitting the water so to go beyond that is absurd.”

SAMSTAG

DER KRIEG DES CHARLIE WILSON / Komödie / ZDFneo / 12.03. / 20:15 – 21:45

Starkino (Julia Roberts, Tom Hanks, Philip Seymour Hoffman, Amy Adams, Emily Blunt) mit Anspruch: Mick Nichols brillante Polit-Satire-Komödie über einen an sich unbedeutenden aber sonst schon ganz schön lebenslustigen US-Kongreßabgeordneten, der quasi im Alleingang und mittels des ihm offen stehenden Portemonnaies einer steinreichen Salonlöwin die russischen Besatzer aus Afghanistan vertreibt.

Fun Fact: Die Satire ist gar keine Satire. Der echte Texaner Wilson saß von 1973 bis 1996 als als „konservativer Liberaler“ im Kongreß… und wenn er da nicht saß, arbeitete er fleißig an seinem Ruf als Lebemann und Frauenheld. Alles nachzulesen in George Criles Biografie „Charlie Wilson’s War – The Extraordinary Story of How the Wildest Man in Congress and a Rogue CIA Agent Changed the History of Our Times“. Kostet als Taschenbuch übrigens rund 14 Euro.

SILVER LININGS / Tragikomödie / Pro Sieben / 12.03. / 20:15 – 22:40

David O. Russells sehr eigene Tragikomödie über zwei Menschen, die nicht mehr funktionieren können – oder wollen, daraufhin Zuflucht und Hilfe bei ihren Familien suchen, die ihnen aber auch keine Hilfe und keinen Schutz gewähren können, da sie leider selbst „dysfunktional“ sind. „Silver Linings“ war 2013 für 8 Oscars nominiert – darunter die beiden Hauptdarsteller Bradley Cooper und Jennifer Lawrence (die den Oscar auch gewann) sowie Robert de Niro und Jacki Weaver als die beiden Nebendarsteller. Was außer bei „Silver Linings“ überhaupt erst in 14 anderen Filmen vorgekommen ist.

Fun Fact: Der Filmtitel „Silver Linings“ bezieht sich auf Pats Annahme, dass er sich wieder mit seiner Ex-Gattin Nikki versöhnen werde – was für ihn folglich der berühmte Silberstreifen am Horizont ist.

THE FRIGHTENERS / Horrorkomödie / ZDF / 12.03. / 01:00 – 02:40

Eine der letzten Rollen von Michael J. Fox vor seinem krankheitsbedingten Abschied von der Leinwand: Einem tragischen Autounfall verdankt Frank Bannister die Fähigkeit, Geister sehen zu können. Aus dem skurrilen „Spaß“ wird allerdings Ernst, als er es mit dem bösen Geist eines Serienmörders zu tun bekommt.Und schlimmer noch: Schon bald ist die Polizei nämlich davon überzeugt, dass Frank selbst dieser Mörder ist.

Fun Fact: Die von Regisseur Peter Jackson bei seinem Hollywood-Debüt „The Frighteners“ benutzten Spezialeffekte bedeuteten beim Dreh 1996 State of the Art. Der Film war in finanzieller Hinsicht zwar nicht der ganz große Knaller – aber für Jackson trotzdem so etwas wie der Hauptgewinn: Seine Effektschmiede Weta Digital empfahl sich hier nämlich für höhere Weihen… und reichten seinen Geldgebern offenbar als „Sicherheit“ für sein Mammutprojekt „Herr der Ringe“.

SONNTAG

KILL THE BOSS / Komödie / RTL II / 13.03. / 20:15 – 22:05

Kunterbunte Komödie, deren Originaltitel „Horrible Bosses“ die Ausgangslage der Hauptfiguren kurz und knapp auf den Punkt bringt: Drei Freunde leiden dermaßen unter ihren jeweiligen Chefs, dass sie nach einigen Bieren in trauter Runde beschließen, sich ihrer Peiniger kurzerhand einfach zu entledigen. Doch wie es immer ist im Leben: Leichter gesagt als getan. Was darin liegt, dass die Bosse einfach unheimlich fies, und die Möchtegern-Meuchelmörder einfach unheimlich blöd sind.

Fun Fact: Gar nicht so leicht, wo doch der ganze Film schon „Fun“ pur ist. Obwohl: Um den Film zu bewerben, platzierte Warner Bros. Kanada eine 12-Fuß große Chef-Voodoo-„Puppe“ im Zentrum von Montreal. An dieser durften die Passanten mit großen Nadeln ihren eigenen Büro-Frust abreagieren. Wer dabei außerdem noch eine “Bester Boss“- oder „Bösester Boss“-Geschichte erzählte, konnte Karten zu einem besonderen Film-Screening gewinnen.

CRANK / Action / RTL II / 13.03. / 13.03. / 22:05 – 23:45

Gangster bekommt von anderem Gangster einen tödlichen Medikamentencocktail injiziert und hat nun nur noch 24 Stunden Lebens-Zeit, um sich schießend, prügelnd, vögelnd und autorasend auf die Suche nach seinem Peiniger und vermeintlichen Killer zu machen – und auf den letzten Metern ganz nebenher auch noch seiner flippigen Freundin ein Geheimnis zu verraten: Nämlich dass er gar kein Programmierer, sondern selbst ein Berufskiller ist.

Fun Fact: Und wieder ein Cameo-Auftritt. Der Mann, der Chev in der Krankenhaus-Apotheke die Wirkung des Nasensprays erklärt, ist „Linkin Park“-Sänger Chester Bennington. Oder besser: War. Denn Bennington hat die Band mittlerweile verlassen… Anfang November 2015.

 

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