No Country for Old Men: Kritik | WEEKEND-TIPP 

NO COUNTRY FOR OLD MEN / Thriller / Servus TV / 08.09. / 22:05 – 00:15

Bei der Jagd auf Antilopen stolpert der Vietnam-Veteran Llewelyn Moss (Josh Brolin) in der Wüste über eine Menge Geld. Und auch über eine Menge Drogen. Und auch über eine Menge Leichen. Das Geld nimmt er an sich. Und löst damit eine Spirale der Gewalt aus, die mehrere Menschen in Mitleidenschaft zieht und vor allem dafür sorgt, dass ihm von der Mafia ein Profikiller namens Anton Chigurh (Javier Bardem) auf den Hals gehetzt wird, der mit einem druckluftbetriebenen Bolzenschussgerät und schallgedämpfter Schrotflinte Jagd auf Josh Brolin macht.

Ein lakonischer, ein trockener, ein böser, ein staubiger, ein sehr minimalistischer Spät-Western. Der 2008 für acht Oscars nominiert war, von denen er vier gewann – unter anderem als Bester Film und Javier Bardem als Bester Nebendarsteller. Schröck ist von NO COUNTRY FOR OLD MEN total hin und weg: „Ich finde es vor allem so großartig, dass der Film oftmals einfach komplett andere Wege geht als alle anderen Filme. Beziehungsweise einfach mal auf das scheißt, was andere Filme normalerweise zeigen würden und sich mit Sachen beschäftigt, die andere Filme einfach in irgendwelchen Montagen oder in irgendwelchen Überblendungen schnell abhandeln.”

Fun Fact zu NO COUNTRY FOR OLD MEN

Carter Burwell lieferte zu NO COUNTRY FOR OLD MEN den mit gerade einmal 16 Minuten vielleicht kürzesten Original-Score seiner Karriere. Auch ansonsten waren die Coen-Brüder sparsam: Der das Geld enthaltene Koffer ist der selbe, der auch schon in FARGO – BLUTIGER SCHNEE dem gleichen Zweck diente.

Filmdaten: NO COUNTRY FOR OLD MEN

NO COUNTRY FOR OLD MEN
Originaltitel: No Country for Old Men
Genre: Thriller, Drama
Darsteller: Tommy Lee Jones, Javier Bardem, Josh Brolin
Regie: Joel Coen, Ethan Coen
Kinostart: 28.02.2008

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