Serien-Verfilmungen: Welche Serie soll ins Kino? | RANX-MAN

Am Sonntag, 8. Juli 2018, feiert der TATORT-Kinofilm TSCHILLER: OFF DUTY Premiere im Free-TV. Ein guter Anlass, um die Gedanken zum Thema Serien-Verfilmungen kreisen zu lassen …

Was war da los, als TSCHILLER: OFF DUTY 2016 ins Kino kam – ein Shitstorm sondergleichen. Man wusste gar nicht, worauf die Hater die größte Wut schürten: Auf den Filmverleiher, weil der die „Frechheit“ besaß, uns für einen mit „unserem“ Geld schon bezahlten Krimi noch einmal Eintrittsgeld zahlen zu lassen? Auf das Fernsehen, weil es für diesen „Schwachsinn“ auch noch „unsere“ Gebührengelder aus dem Fenster warf? Auf diesen nuschelnden Til Schweiger, der sich dann auch noch ungestraft die Taschen vollmachen durfte?

Nick Tschiller: im Fernsehen top, im Kino ein Flop

Viel blödes Zeug, auf die eine Gewissheit folgte: TSCHILLER: OFF DUTY wurde zum totalen Flop. Über die Gründe kann man nur mutmaßen. Vielleicht lag es einfach an einer fatalen Verbindung aus vorgefasster „öffentlicher“ Meinung und falschem Marketing: Ein TV-Krimi – anfangs hartnäckig als „Kino-TATORT“ tituliert – im Kino? Wozu? Der kommt doch eh bald im Fernsehen. Vielleicht wäre die Sache besser gelaufen, hätte man den Stempel TATORT nicht überall hingeschrieben und draufgedruckt.

Am Film gab es nämlich nicht viel zu meckern. Die Fakten sprechen für sich: Nach vier erfolgreichen Fernseheinsätzen ermittelt Til Schweiger erstmals auf der Leinwand als Hamburger Kommissar Nick Tschiller. Zur Seite stehen ihm bei dem Action-geladenen Auftritt Publikumsliebling Fahri Yardim (JERKS.) als Freund und Kollege sowie mit Christian Alvart (ANTIKÖRPER) einer der talentiertesten Regisseure Deutschlands.

Steven Gätjen sagte im Februar 2016 in seiner FredCarpet-Kritik über TSCHILLER: OFF DUTY:

„Für mich haben Til Schweiger und Fahri Yardim als sein getreuer Kripo-Knappe, längst engster Freund und vor allem immer wieder Retter aus letzter Not, alles erfüllt, was ich mir von ihnen erwartet hatte. Regisseur Christian Alvart hat mit TSCHILLER: OFF DUTY ein geradliniges, ehrliches, nicht lange um den heißen Brei herum inszeniertes Stück harter und vor allem schneller Action abgeliefert. Nicht mehr. Aber vor allem auch nicht weniger.“

Serientäter

Einschalten ist also angesagt. Zumal TSCHILLER: OFF DUTY angenehme Erinnerungen an andere Serien-Verfilmungen weckt. Schließlich versuchten sich vor Nick Tschiller schon andere TV-Charaktere auf der Leinwand. In Deutschland zum Beispiel TATORT-Kollege Horst Schimanski (Götz George) oder Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst). Ganz zu schweigen von internationalen Formaten: DREI ENGEL FÜR CHARLIE, SEX AND THE CITY, AKTE X, ALF, MIAMI VICE, SOUTH PARK, DIE SIMPSONS, STARSKY & HUTCH und viele mehr haben die Transformation mal mehr, mal weniger erfolgreich durchgemacht.

Serien-Verfilmungen: Eure Meinung zählt!

Welche Fernsehserie gehört – als einzelner Film oder sogar als Franchise – dringend auf die große Leinwand? Schreibt es uns per E-Mail oder in die Kommentare!

Der Einsendeschluss ist am Samstag, 14.07.18, um 23.59 Uhr. Wir sind gespannt auf eure Meinungen!

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