Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen: Kritik | FRISCHE FILME

Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen: Kritik | FRISCHE FILME

PHANTASTISCHE TIERWESEN: GRINDELWALDS VERBRECHEN ist der zweite Teil der mittlerweile fünfteiligen PHANTASTISCHE TIERWESEN-Reihe und etwas für echte Potterheads.

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GRINDELWALDS VERBRECHEN: die Vorgeschichte

PHANTASTISCHE TIERWESEN UND WO SIE ZU FINDEN SIND erschien 2016 in den deutschen Kinos und damit fünf Jahre nach dem letzten Harry-Potter-Film. Fans konnten aufatmen, mit HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES – TEIL 2 war also noch nicht der letzte Film der Franchise erschienen. Vielmehr bot sich ihnen ein komplett eigenes Universum. Denn endlich wurde auch die Welt der Zauberer neben Hogwarts gezeigt, dafür allerdings ohne die bekannten Figuren wie Harry Potter (Daniel Radcliffe), Ron Weasley (Rupert Grint) oder Hermine Granger (Emma Watson).

Stattdessen wurde Eddie Redmayne als Newt Scamander die neue Hauptfigur im Potter-Universum und das hat auch seinen Grund. Zum einen ist er der Autor des nicht nur fiktiven Buchs und gleichnamigen Films PHANTASTISCHE TIERWESEN UND WO SIE ZU FINDEN SIND und zum anderen spielt der Teil in einer Zeit, wo weder Harry Potter noch Tom Riddle überhaupt geboren waren.

J. K. Rowling gelang es trotz des Fehlens ihrer bekanntesten Figuren, eine neue Welt im bekannten Universum zu erschaffen. Im Gegensatz zu den letzten Harry-Potter-Teilen war diese wieder bunt und fast schon märchenhaft. Der eigentliche Fokus lag nämlich auf den unterschiedlichen Tierwesen und davon gab es in PHANTASTISCHE TIERWESEN eine Menge – Niffler wurde der neue, heimliche Star. Daneben wurden auch alle anderen neuen Figuren sinnvoll eingeführt und der Zuschauer bekam eine gute Storyline. Rundum ein würdiger Nachfolger und gleichzeitig ein Film für die ganze Familie.

GRINDELWALDS VERBRECHEN: zu düster für eine FSK 6

 PHANTASTISCHE TIERWESEN: GRINDELWALDS VERBRECHEN macht vieles anders als sein Vorgänger und direkt zu Beginn fällt auf, er ist wesentlich düsterer. Das betrifft nicht nur die Inszenierung, sondern auch die Story. Die Wurzel liegt hierbei sicherlich in dem Fokus des Films, der liegt nämlich voll und ganz auf dem Antagonisten Gellert Grindelwald (Johnny Depp) und seinen dunklen Plänen.

Newt Scamander (Eddie Redmayne) darf natürlich trotzdem nicht fehlen. Der ist zu Beginn des Films in England und bemüht, seine Reisesperre, die er aufgrund der Vorfälle des ersten Teils vom Ministerium erhalten hat, wieder aufheben zu lassen. Hierbei trifft er auf seinen Bruder Theseus Scamander (Callum Turner) und dessen Verlobte Leta Lestrange (Zoë Kravitz). Warum Newt dann am Ende in Paris landet, was Dumbledore (Jude Law) damit zu tun hat und wie er auch wieder auf seinen alten Freund Jacob (Dan Fogler) trifft, soll an dieser Stelle gar nicht erläutert werden. Denn der Film lebt sehr von seiner Handlung, zumindest das, was davon da ist, und so kann jedes Wort schon eines zu viel sein.

Zumindest aber so viel kann gesagt werden: Gellert Grindelwald muss aufgehalten werden und Newt ist der Einzige, der das vermag, unterstützt wird er hierbei natürlich von seinen Freunden und auch dem einen oder anderen Tierwesen. Von diesen gibt es in PHANTASTISCHE TIERWESEN: GRINDELWALDS VERBRECHEN allerdings weit weniger als noch im Vorgänger – auf Niffler dürfen wir uns aber auch wieder freuen.

GRINDELWALDS VERBRECHEN: die Reihen werden aufgestellt

Daneben kann PHANTASTISCHE TIERWESEN: GRINDELWALDS VERBRECHEN als „klassischer“ Aufbaufilm bezeichnet werden. Was ist damit gemeint? Wo PHANTASTISCHE TIERWESEN UND WO SIE ZU FINDEN SIND noch für sich alleine stehen konnte, kann es der zweite Teil leider nicht. Zuschauer, die nicht im Harry-Potter-Kosmos zu Hause sind, werden wesentliche Stücke des Films nicht mitbekommen, da viele unterschiedliche Namen erwähnt werden und bekannte Figuren scheinbar beiläufig nur kurz auf der Leinwand auftauchen. Echter Fan-Service eben und ein Muss für alle Potterheads.

Alleine bei dem Namen Leta Lestrange dürften einigen die Ohren klingen, kennen wir den Namen doch von der Anhängerin des dunklen Lords Bellatrix Lestrange (Helena Bonham Carter) aus den ersten Harry-Potter-Teilen. Das ist alleine schon der offensichtlichste Querverweis zu bekannten Figuren aus dem Universum, daneben werden noch ganz andere Dinge aufgeklärt. Die hier ebenfalls nicht vorweggenommen werden.

Daneben bleibt dann aber nicht mehr viel von der Story. Im Wesentlichen geht es um das Thema, wer steht auf welcher Seite? Welche Unterstützer hat Grindelwald und wer kämpft neben Albus Dumbledore? Auf dem Weg zur Beantwortung der Frage ist PHANTASTISCHE TIERWESEN 2 auch eine kleine Detektivgeschichte. Newt sucht nämlich eine ganz bestimmte Person. Hierbei bedient er sich natürlich auch der Magie, von der gibt es einiges in dem Film zu sehen.

GRINDELWALDS VERBRECHEN: Fazit

 PHANTASTISCHE TIERWESEN: GRINDELWALDS VERBRECHEN ist ein würdiger Nachfolger vom ersten Teil und ein definitives MUSS für alle Fans von Harry Potter. Die knuffigen Tierwesen kommen etwas zu kurz, aber die Momente, die vorhanden sind, sind einfach wieder magisch. Menschen, die nicht in dem Universum zu Hause sind, wird vieles entgehen, und daher ist diesen zu raten, alle anderen Teile vorher anzuschauen. Am Ende baut der Film für seinen Nachfolger auf und lässt dadurch auch einiges an Potenzial liegen, das hat es aber auch schon in anderen Franchises gegeben. Auf jeden Fall werden wichtige Fragen beantwortet und man möchte am Ende des Films direkt den nächsten Teil sehen. Darauf müssen die Fans aber noch zwei Jahre warten.

Filmdaten: PHANTASTISCHE TIERWESEN: GRINDELWALDS VERBRECHEN

PHANTASTISCHE TIERWESEN: GRINDELWALDS VERBRECHEN
Originaltitel: Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald
Genre: Fantasy, Abenteuer
Darsteller: Eddie Redmayne, Katherine Waterston, Alison Sudol, Zoë Kravitz, Johnny Depp, Jude Law
Regie: David Yates
Kinostart: 15.11.2018

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Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

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